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<title>Chabur-Assyrer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Chabur-Assyrer</span></h1>
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<p>Als <b>Chabur-Assyrer</b> (in den einschlägigen Standardwerken von <a href="Shabo_Talay" title="Shabo Talay">Shabo Talay</a> <i>Khabur-Assyrer</i>) werden die großenteils der <a href="Assyrische_Kirche_des_Ostens" title="Assyrische Kirche des Ostens">Assyrischen Kirche des Ostens</a> angehörenden <a href="Assyrer_(Gegenwart)" title="Assyrer (Gegenwart)">Assyrer</a> bezeichnet, die sich nach dem <a href="V%C3%B6lkermord_an_den_syrischen_Christen" title="Völkermord an den syrischen Christen">Völkermord an den syrischen Christen</a> im <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanischen Reich</a> und Massakern in <a href="Irak" title="Irak">Irak</a> in den 1930er Jahren am Fluss <a href="Chabur" title="Chabur">Chabur</a> im nordöstlichen <a href="Syrien" title="Syrien">Syrien</a> (<a href="Gouvernement_al-Hasaka" title="Gouvernement al-Hasaka">Gouvernement al-Hasaka</a>) in 36 Dörfern zwischen der Grenzstadt <a href="Ra%CA%BEs_al-%CA%BFAin" title="Raʾs al-ʿAin">Raʾs al-ʿAin</a> und der etwa 50&nbsp;km südöstlich liegenden Provinzhauptstadt <a href="Al-Hasaka" title="Al-Hasaka">al-Hasaka</a> ansiedelten. Sie bildeten die größte <a href="Aram%C3%A4ische_Sprachen" title="Aramäische Sprachen">aramäische</a> <a href="Sprachinsel" title="Sprachinsel">Sprachinsel</a> in Syrien. Nach der Terrorherrschaft des <a href="Islamischer_Staat_(Organisation)" class="mw-redirect" title="Islamischer Staat (Organisation)">Daesch (IS)</a> während des <a href="B%C3%BCrgerkrieg_in_Syrien_seit_2011" class="mw-redirect" title="Bürgerkrieg in Syrien seit 2011">Bürgerkrieges in Syrien</a> sind von den rund 20.000 Chabur-Assyrern nur etwa 900 bis 1000 in ihre Dörfer zurückgekehrt, während die Mehrheit vermutlich inzwischen im Ausland lebt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Religion,_ethnische_Identität_und_Sprache"><span id="Religion.2C_ethnische_Identit.C3.A4t_und_Sprache"></span>Religion, ethnische Identität und Sprache</h2></div>
<p>Die Chabur-Assyrer gehörten in ihrer großen Mehrheit der <a href="Assyrische_Kirche_des_Ostens" title="Assyrische Kirche des Ostens">Assyrischen Kirche des Ostens</a> an, die in Syrien praktisch nur im Gouvernement al-Hasaka und das erst seit Ankunft der Chabur-Assyrer präsent ist. Ihre für ganz Syrien zuständige <a href="Kathedrale_Unserer_Lieben_Frau_(al-Hasaka)" title="Kathedrale Unserer Lieben Frau (al-Hasaka)">Kathedrale Unserer Lieben Frau</a> befindet sich in <a href="Al-Hasaka" title="Al-Hasaka">al-Hasaka</a>. Erschwerend für die Assyrische Kirche wirkte sich eine neue Spaltung im 20. Jahrhundert aus, wodurch in Tell Hermez (Tell Hormiz, Tall Hirmiz, Txuma-Gawaya) am Chabur ab 1965 ein gegnerischer, am julianischen Kalender festhaltender Bischof residierte, der sich an einem Gegenpatriarchen in <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a>, dem 1972 gewählten Mar <a href="Addai_II._Givargis" class="mw-redirect" title="Addai II. Givargis">Addai II. Givargis</a> orientierte, während in al-Hasaka die Reformer ansässig waren, die als Mehrheit den gregorianischen Kalender übernahmen. Der Bischofssitz in al-Hasaka war aber lange vakant. Die Assyrer des Ortes Tell Arbusch und eine Minderheit in Tell Sakra schlossen sich wiederum der mit Rom unierten <a href="Chald%C3%A4isch-katholische_Kirche" title="Chaldäisch-katholische Kirche">chaldäisch-katholischen Kirche</a> an, so dass Tell Arbusch ein ganz chaldäisches Dorf und Standort des chaldäisch-katholischen Klosters St. Georg mit zwei Nonnen aus Irak wurde.<sup id="cite_ref-fernandez_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-fernandez-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Europa war für die Assyrische Kirche des Ostens lange die Bezeichnung „<a href="Assyrische_Kirche_des_Ostens#Namen" title="Assyrische Kirche des Ostens">Nestorianer</a>“ oder „<a href="Bergnestorianer" title="Bergnestorianer">Bergnestorianer</a>“ üblich, die aber von den Assyrern selbst abgelehnt wird. Die Selbstbezeichnung lautet über die konfessionellen Unterschiede hinweg <i><a href="Suryoye" title="Suryoye">Suraye</a></i> („Syrer“) oder <i>Aturaye</i> („Assyrer“).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die in den Kirchen verwendete Schriftsprache ist das <a href="Syrische_Sprache" title="Syrische Sprache">Syrische</a>, eine ältere Sprachstufe des <a href="Aram%C3%A4ische_Sprachen" title="Aramäische Sprachen">Ostaramäischen</a>, während teilweise auch auf modernen ostaramäischen Dialekten basierende Varianten für Literatur verwendet werden. Die Dialekte der Chabur-Assyrer gehen auf zuvor im Raum <a href="Hakk%C3%A2ri_(Provinz)" title="Hakkâri (Provinz)">Hakkâri</a> gesprochene Mundarten zurück, haben sich aber in den Jahrzehnten seit der Flucht von dort erheblich weiterentwickelt. Als Selbstbezeichnung für die aramäische Sprache wird hier <i>Aramayīt</i> („Aramäisch“) kaum verwendet (nur gelegentlich von Klerikern), vielmehr wird die Volkssprache als <i>Surət</i> („Syrisch“) bezeichnet, in gebildeten Kreisen manchmal auch als <i>Lešana aturaya</i> („assyrische Sprache“). Zudem gibt es differenzierte Bezeichnungen für die verschiedene Sprachebenen des Aramäischen (Literatursprache, Umgangssprache).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Region am Chabur war bis Anfang des 20. Jahrhunderts nur dünn besiedelt, überwiegend von arabischen <a href="Beduinen" title="Beduinen">Beduinen</a>. Die Chabur-Assyrer sind Nachfahren von Assyrern, die bis zum <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> in der <a href="Hakk%C3%A2ri_(Provinz)" title="Hakkâri (Provinz)">Provinz Hakkâri</a> lebten. Hier hatte eine Mehrheit der um das Jahr 1900 rund 160.000 Assyrer des <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanischen Reiches</a> ihre Heimat. Lange Zeit hatten die assyrischen Christen dieser Region ein erhebliches Maß an Autonomie, die sie manches Mal auch mit Waffengewalt verteidigten. Dies geschah auch in der Zeit des <a href="V%C3%B6lkermord_an_den_syrischen_Christen" title="Völkermord an den syrischen Christen">Völkermords an den syrischen Christen</a> (Sayfo), als sich im Jahre 1915 assyrische Einheiten gegen Angriffe kurdischer Verbände und zunehmend auch der regulären türkischen Armee zur Wehr setzten. Nach dem Scheitern von Friedensbemühungen erklärte der assyrische Patriarch Mar Benyamin <a href="Shimun_XXI." title="Shimun XXI.">Shimun XXI.</a> am 1. Mai 1915 der Türkei den Krieg. Daraufhin verschanzten sich assyrische Kämpfer monatelang bis zum Oktober 1915 in ihren Wehrkirchen. Ende des Jahres mussten die Assyrer mit ihrem Patriarchen Benyamin Shimun XXI. nach <a href="Urmia" title="Urmia">Urmia</a> im nordwestlichen <a href="Iran" title="Iran">Iran</a> fliehen. Am 3. März 1918 wurde Shimun XXI. vom kurdischen Stammesführer <a href="Simko_Schikak" title="Simko Schikak">Simko Schikak</a> (Ismael Agha) in einen Hinterhalt gelockt und ermordet. Im Juli 1918 marschierten türkische Truppen in Urmia ein und machten die dortigen einheimischen und geflüchteten Christen nieder. Die überlebenden Assyrer aus Hakkâri gelangten über <a href="Hamadan" title="Hamadan">Hamadan</a> nach <a href="Baquba" title="Baquba">Baquba</a> bei <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a>. Etwa 8000 Assyrer kehrten nach Hakkâri zurück, wo es aber 1924 erneut zu einem Massaker durch die türkische Armee kam. Die <a href="Britisches_Mandat_Mesopotamien" title="Britisches Mandat Mesopotamien">britische Mandatsmacht</a> in <a href="Irak" title="Irak">Irak</a> setzte wiederum assyrische Soldaten für die Niederschlagung von Aufständen ein, so auch beim <a href="Milit%C3%A4rputsch_im_Irak_1941" title="Militärputsch im Irak 1941">Militärputsch im Irak 1941</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Zuge einer aufgeheizten Atmosphäre wurden beim <a href="Massaker_von_Semile" title="Massaker von Semile">Massaker von Semile</a> bei <a href="Dohuk" title="Dohuk">Dohuk</a> im nördlichen Irak am 7. August 1933 mehrere tausend Assyrer ermordet, nachdem hunderte Assyrer vergeblich versucht hatten, die Grenze zum <a href="V%C3%B6lkerbundmandat_f%C3%BCr_Syrien_und_Libanon" title="Völkerbundmandat für Syrien und Libanon">französischen Mandatsgebiet Syrien</a> zu überqueren.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst 1934 willigten die Franzosen ein, assyrische Flüchtlinge nach Syrien zu lassen, und bis zum Jahre 1937 siedelten sich am <a href="Chabur" title="Chabur">Chabur</a>-Fluss rund 10.000 ursprünglich aus dem Raum Hakkâri stammende Assyrer an, wobei die Stammesverbände in den neuen Dörfern intakt blieben. Mit der Unabhängigkeitserklärung Syrien 1941 wurden sie syrische Staatsbürger. Die meisten aus Hakkâri stammenden Assyrer blieben allerdings in Irak oder wanderten in westliche Länder aus. Die Chabur-Assyrer nutzten für den Anbau auf ihren Feldern im ariden Klima das Wasser des Chabur. So erreichten sie einen relativen Wohlstand, doch wurde Ende des 20. Jahrhunderts das Wasser des Chabur wegen zu großer Wasserentnahme knapp.<sup id="cite_ref-talay-18-21_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-talay-18-21-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Dürren sowie Konflikte mit arabischen Beduinen und kurdischen Bauern führten bereits in den 1940er Jahren zu Abwanderung und einem zeitweiligen Bevölkerungsrückgang in den Dörfern am Chabur.<sup id="cite_ref-fernandez_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-fernandez-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fachkräfte und junge Menschen wanderten auch in den folgenden Jahrzehnten zunehmend aus, doch nahm die Bevölkerung bis Anfang des 21. Jahrhunderts trotzdem noch zu. Um das Jahr 2000 lebten in Syrien rund 20.000 Assyrer, davon 15.000 in den Dörfern am Chabur.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in mehreren Städten der Umgebung wie <a href="Al-Hasaka" title="Al-Hasaka">al-Hasaka</a>, <a href="Al-Qamischli" class="mw-redirect" title="Al-Qamischli">al-Qamischli</a> und <a href="Al-Malikiya" title="Al-Malikiya">al-Malikiya</a> bildeten in der Mitte des 20. Jahrhunderts <a href="Christentum_in_Syrien" title="Christentum in Syrien">Christen</a> die Mehrheit.<sup id="cite_ref-margabriel_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-margabriel-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies änderte sich in den 1960er Jahren, als die <a href="Gro%C3%9Fgrundbesitzer" title="Großgrundbesitzer">Großgrundbesitzer</a> – in vielen Fällen Kurden – enteignet und die Ländereien an meist muslimische – zum Zwecke der <a href="Arabisierung" title="Arabisierung">Arabisierung</a> im Rahmen des „<a href="Arabischer_G%C3%BCrtel" title="Arabischer Gürtel">Arabischen Gürtels</a>“ mehrheitlich arabische – Kleinbauern verteilt wurden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Städten wie auch im größten christlichen Dorf <a href="Tell_Tamer" title="Tell Tamer">Tell Tamer</a> wuchs die muslimische Bevölkerung deutlich schneller als die christliche, so dass hier um das Jahr 2000 sunnitische Muslime – Kurden und sesshaft gewordene arabische Beduinen – die Mehrheit bildeten.<sup id="cite_ref-margabriel_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-margabriel-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anderes als Tell Tamer blieben aber die meisten Dörfer der Chabur-Assyrer ganz oder fast ganz assyrisch. Durch Zuwanderung aus den Chabur-Dörfern und aus al-Qamischli nahm die assyrische Gemeinde in der Stadt al-Hasaka – wenn auch als Minderheit – Ende des 20. Jahrhunderts stark auf etwa 500 assyrische Familien zu, während die Anzahl der Assyrer in al-Qamischli von 200 auf 50 Familien abnahm.<sup id="cite_ref-fernandez_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-fernandez-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Zeichen von Wohlstand der Assyrer galt unter anderem die durch finanzielle Unterstützung aus der Diaspora errichtete, weithin sichtbare <a href="Marienkirche_(Tell_Nasri)" title="Marienkirche (Tell Nasri)">Marienkirche</a> von <a href="Tell_Nasri" title="Tell Nasri">Tell Nasri</a>.
</p><p>Im <a href="B%C3%BCrgerkrieg_in_Syrien_seit_2011" class="mw-redirect" title="Bürgerkrieg in Syrien seit 2011">Bürgerkrieg in Syrien</a> war ab dem Jahre 2013 die <a href="Islamismus" title="Islamismus">islamistische</a> Terrororganisation <a href="Islamischer_Staat_(Organisation)" class="mw-redirect" title="Islamischer Staat (Organisation)">Daesch (IS)</a>, die Mitte 2013 <a href="Ar-Raqqa" title="Ar-Raqqa">ar-Raqqa</a> einnahm und zu ihrer Hauptstadt machte, in Nordostsyrien aktiv und auch sehr erfolgreich. Die reguläre Armee Syriens hatte sich inzwischen von hier zurückgezogen. Es bildeten sich Bürgerwehren der Assyrer, die jedoch gegen die schwer bewaffneten und gut finanzierten Islamisten auch im Bündnis mit den kurdischen <a href="Volksverteidigungseinheiten" title="Volksverteidigungseinheiten">Volksverteidigungseinheiten</a> (YPG) (als Teil der <a href="Demokratische_Kr%C3%A4fte_Syriens" title="Demokratische Kräfte Syriens">Demokratischen Kräfte Syriens</a>) zu diesem Zeitpunkt keine Chance hatten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 23. Februar 2015 griffen Daesch-Einheiten auf breiter Front von Südwesten aus die assyrischen Dörfer an, besiegten die kurdischen und assyrischen Verteidiger und nahmen das Gebiet bis zum 26. Februar ganz ein. Allein in Tell Hermez (Tell Hormuz) fielen am 23. Februar 2015 elf assyrische Kämpfer der Chabur-Wachen und des <a href="Assyrischer_Milit%C3%A4rrat" title="Assyrischer Militärrat">Militärrats der Suryoye (Assyrer)</a> im verzweifelten Kampf gegen die überlegenen Dschihadisten.<sup id="cite_ref-yacoub-et-oberl_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-yacoub-et-oberl-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während mehrere tausend Chabur-Assyrer zunächst nach al-Hasaka und nach al-Qamischli fliehen konnten, wurden über 300 Assyrer zu Geiseln der Terroristen. Diese konnten erhebliche Lösegelder erpressen und ermordeten eine Reihe ihrer Gefangenen, wobei die Hinrichtung von drei Geiseln gefilmt wurde. Andere Entführte werden noch vermisst.<sup id="cite_ref-hubbard_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-hubbard-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln und der Zahlung der dazu nötigen Lösegelder spielte der in al-Hasaka ansässige Bischof der Assyrischen Kirche des Ostens in Syrien, <a href="Aprim_Athniel" title="Aprim Athniel">Aprim Athniel</a>, der dieses Amt seit 1999 innehatte.<sup id="cite_ref-yacoub-et-oberl_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-yacoub-et-oberl-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aprim Athniel stellte in einem Brief an Daesch klar, dass sich die Assyrische Kirche des Ostens keiner bewaffneten Partei des Bürgerkriegs in Syrien verbunden fühle, die christlichen Milizen nicht im Namen der Kirche handelten und Christen keine Beziehung zu einer „Kultur der Waffen“ hätten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hiermit schlug er ganz andere Töne an als 100 Jahre zuvor Patriarch Mar Benyamin Shimun XXI., der am 1. Mai 1915 dem osmanischen Reich den Krieg erklärt hatte.
</p>

<p>Am 27. Februar 2015 lebte kein einziger Assyrer mehr in den Dörfern am Chabur. In den folgenden Wochen wurden sämtliche Kirchen gesprengt und alle Wohnhäuser der Chabur-Assyrer durch die Islamisten zerstört. Als eines der letzten Gebäude wurde am Ostersonntag, dem 5. April 2015, die <a href="Marienkirche_(Tell_Nasri)" title="Marienkirche (Tell Nasri)">Marienkirche von Tell Nasri</a> gesprengt, als kurdische und assyrische Einheiten vergeblich versuchten, den Ort zurückzuerobern. Nur wenige Tage nach der Eroberung des Chabur durch den Daesch trafen erste assyrische Flüchtlinge in Beirut und anderen Städten im Ausland ein. Im Mai 2015 ermöglichten US-amerikanische Luftangriffe den YPG und dem Militärrat der Suryoye (Assyrer), das Gebiet von Tell Tamer zurückzuerobern. Ende Juni 2015 griff der Daesch al-Hasaka an, wo er im Juli 2015 mehrere Stadtteile kontrollierte. Am 1. August 2015 waren die Islamisten auch hier vertrieben, wobei die Demokratischen Kräfte Syriens etwa drei Viertel und die syrische Armee ein Viertel der Stadt einnahmen. Assyrer kämpften dabei sowohl auf Seiten der syrischen Armee als auch in den Reihen der Demokratischen Kräfte Syriens. Zu den letzteren gehören der Militärrat der Suryoye und die <a href="Sutoro" title="Sutoro">Sutoro</a>-Miliz, während zu den Regierungskräften die auch als <i>Gozarto Protection Forces</i> bezeichnete Sootoro-Miliz zählt.<sup id="cite_ref-oehring-32_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-32-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während viele assyrische Flüchtlinge zunächst in anderen Teilen Syrien unterkamen, sind viele von ihnen ins Ausland gegangen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch nach der Vertreibung der Islamisten sind nur sehr wenige Chabur-Assyrer zurückgekehrt, so dass heute ein großer Teil der Dörfer am Chabur menschenleer ist. Nach den mehrmaligen Erfahrungen von Völkermord innerhalb eines Jahrhunderts wird die Bereitschaft der Assyrer, in einer islamischen Umgebung weiter zu leben, als gering eingeschätzt. Ein erheblicher Teil der sunnitischen Muslime unterstützte zudem den Daesch.<sup id="cite_ref-oehring-33_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-33-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine erhebliche Bedrohung stellt für die Christen im Nordosten Syriens auch die Okkupation von Teilen des Landes durch die Türkische Armee dar, durch die <a href="T%C3%BCrkische_Milit%C3%A4roffensive_in_Nordsyrien_2019" title="Türkische Militäroffensive in Nordsyrien 2019">türkische Militäroffensive in Nordsyrien 2019</a> nun auch in <a href="Ra%CA%BEs_al-%CA%BFAin" title="Raʾs al-ʿAin">Raʾs al-ʿAin</a> am Fluss Chabur. Auf Grund der Verfolgung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Verbündeten äußern Vertreter der Christen die Befürchtung, dass bald keine Christen mehr in der Region leben können.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-backhaus_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-backhaus-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Tell_Tamer" title="Tell Tamer">Tell Tamer</a> ist 2019 mit etwa 400 von ehemals 3000 christlichen Bewohnern das einzige Dorf am Chabur, in dem noch mehr als 100 Christen leben.<sup id="cite_ref-oehring-82_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesen Ort, der auch Stützpunkt einer christlichen Fraueneinheit des Militärrats der Suryoye ist, sind laut einem Bericht von Ende 2019 nur assyrische Christen zurückgekehrt, von den anderen Bewohnern – kurdischen und arabischen Muslimen – dagegen niemand.<sup id="cite_ref-backhaus_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-backhaus-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt lebten 2018 in den Dörfern am Chabur von ehemals 10.000 assyrischen Christen noch etwa 900, und nur in einer Kirche gab es noch regelmäßige Gottesdienste.<sup id="cite_ref-hubbard_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-hubbard-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentation_der_Sprache_und_mündlichen_Überlieferung"><span id="Dokumentation_der_Sprache_und_m.C3.BCndlichen_.C3.9Cberlieferung"></span>Dokumentation der Sprache und mündlichen Überlieferung</h2></div>
<p>Der in Midin (<a href="%C3%96%C4%9F%C3%BCnd%C3%BCk" title="Öğündük">Öğündük</a>, <a href="%C5%9E%C4%B1rnak_(Provinz)" title="Şırnak (Provinz)">Provinz Şırnak</a>) geborene Orientalist <a href="Shabo_Talay" title="Shabo Talay">Shabo Talay</a> führte im Rahmen seiner 2006 abgeschlossenen <a href="Habilitation" title="Habilitation">Habilitation</a> an der <a href="Friedrich-Alexander-Universit%C3%A4t_Erlangen-N%C3%BCrnberg" title="Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg">Universität Erlangen-Nürnberg</a> in den 1990er Jahren Feldforschungen am Chabur durch, die er in seiner <a href="Habilitationsschrift" title="Habilitationsschrift">Habilitationsschrift</a> „Die neuaramäischen Dialekte der Assyrer am Khabur in Nordostsyrien“ auswertete.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu der Thematik erschienen vom Autor <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i> (2008) sowie <i>Neuaramäische Texte in den Dialekten der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien</i> (2009).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dörfer_der_Chabur-Assyrer"><span id="D.C3.B6rfer_der_Chabur-Assyrer"></span>Dörfer der Chabur-Assyrer</h2></div>
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<tbody><tr>
<th><a href="Aram%C3%A4ische_Sprachen" title="Aramäische Sprachen">Aramäischer</a> Dialekt<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></th>
<th>Assyrer-Stamm</th>
<th>Dorfname Arabisch</th>
<th>Dorfname Assyrisch</th>
<th>Fluss L/R</th>
<th>Assyrische Einwohner 1998<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></th>
<th>Einwohner laut Volkszählung 2004<sup id="cite_ref-oehring-82_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></th>
<th>Assyrer 2010<sup id="cite_ref-oehring-82_21-2" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></th>
<th>Assyrer 2019<sup id="cite_ref-oehring-82_21-3" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th></tr>
<tr>
<td rowspan="8">Tiyari <small>(verwandt: Chal)</small>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="5">Obere Tiyari
</td>
<td>Tell Tawil</td>
<td>Bnerumta</td>
<td>L</td>
<td>273</td>
<td>669</td>
<td>250</td>
<td>11
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Tell_Tamer" title="Tell Tamer">Tell Tamer</a></td>
<td>Tell Tamer</td>
<td>L</td>
<td>3000</td>
<td>7285</td>
<td>3000</td>
<td>400
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Ahmar</td>
<td>Tell Tamer</td>
<td>L</td>
<td>75</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>40</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Ashnan</td>
<td>Tell Tamer</td>
<td>L</td>
<td>72</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>k.&nbsp;A.
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Tell_Nasri" title="Tell Nasri">Tell Nasri</a></td>
<td>Walto</td>
<td>L</td>
<td>1000</td>
<td>650</td>
<td>1000</td>
<td>5
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Untere Tiyari
</td>
<td>Umm Waghfa</td>
<td>Sarspido</td>
<td>L</td>
<td>600</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>600</td>
<td>27
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Chal
</td>
<td>Tell Bureij</td>
<td>Chal</td>
<td>L</td>
<td>100</td>
<td>109</td>
<td>75</td>
<td>5
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="11">Txuma <small>(verwandt: Arbush, Tal)</small>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="8">Txuma
</td>
<td>Tell Hermez</td>
<td>Txuma-Gawaya</td>
<td>R</td>
<td>800</td>
<td>575</td>
<td>700</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Umm Ghargan</td>
<td>Txuma-Gawaya</td>
<td>L</td>
<td>350</td>
<td>275</td>
<td>250</td>
<td>30
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Ruman Tahtani</td>
<td>Mazra</td>
<td>L</td>
<td>35</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>20</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Wardiat</td>
<td>Mazra</td>
<td>L</td>
<td>25</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>20</td>
<td>5
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Shamah</td>
<td>Gundekta</td>
<td>L</td>
<td>135</td>
<td>162</td>
<td>75</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Sakra</td>
<td>Gundekta</td>
<td>L</td>
<td>380</td>
<td>307</td>
<td>200</td>
<td>8
</td></tr>
<tr>
<td>al-Kharitah</td>
<td>Gessa</td>
<td>R</td>
<td>215</td>
<td>111</td>
<td>150</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Makhadah</td>
<td>Beregnaye</td>
<td>R</td>
<td>70</td>
<td>72</td>
<td>50</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Arbush
</td>
<td>Tell Arbush</td>
<td>Arbush</td>
<td>L</td>
<td>340</td>
<td>229</td>
<td>250</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Tal
</td>
<td><a href="Tell_Tal" title="Tell Tal">Tell Tal</a></td>
<td>Tal</td>
<td>R</td>
<td>250</td>
<td>314</td>
<td>300</td>
<td>16
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="15">Hakkari
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Baz
</td>
<td>Tell Baz</td>
<td>Baz</td>
<td>L</td>
<td>300</td>
<td>251</td>
<td>350</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Ruman Foqani</td>
<td>Baz</td>
<td>L</td>
<td>250</td>
<td>354</td>
<td>200</td>
<td>13
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Diz
</td>
<td>Qaber Shamiyah</td>
<td>Diz</td>
<td>R</td>
<td>320</td>
<td>734</td>
<td>150</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Balouaah</td>
<td>Diz</td>
<td>R</td>
<td>270</td>
<td>443</td>
<td>40</td>
<td>2
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Jilu
</td>
<td>Abu Tinah</td>
<td>Jilu</td>
<td>R</td>
<td>300</td>
<td>301</td>
<td>250</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Tell_Goran" title="Tell Goran">Tell Goran</a></td>
<td>Jilu</td>
<td>R</td>
<td>180</td>
<td>150</td>
<td>30</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Obere Barwar
</td>
<td>Tell Massas</td>
<td>Barwar</td>
<td>L</td>
<td>350</td>
<td>231</td>
<td>150</td>
<td>5
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Gawar
</td>
<td>Tell Maghas</td>
<td>Gawar</td>
<td>L</td>
<td>250</td>
<td>194</td>
<td>150</td>
<td>10
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Jedaya</td>
<td>Gawar</td>
<td>L</td>
<td>150</td>
<td>301</td>
<td>75</td>
<td>4
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Qodchanis
</td>
<td>Tell Hefyan</td>
<td>Qodchanis</td>
<td>L</td>
<td>150</td>
<td>1132</td>
<td>150</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Damshij</td>
<td>Qodchanis</td>
<td>L</td>
<td>100</td>
<td>153</td>
<td>50</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Timar
</td>
<td>Umm al-Keif</td>
<td>Timar</td>
<td>L</td>
<td>200</td>
<td>1072</td>
<td>150</td>
<td>21
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Sara
</td>
<td>Tell Talaah</td>
<td>Sara</td>
<td>R</td>
<td>300</td>
<td>800</td>
<td>100</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Najma</td>
<td>Sara</td>
<td>L</td>
<td>10</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>k.&nbsp;A.
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="4">Shammesdin
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="3">Bne-Shammesdin
</td>
<td>Tell Fuweidat</td>
<td>Nochiya</td>
<td>L</td>
<td>400</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>350</td>
<td>14
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Jazira</td>
<td>Eiel</td>
<td>L</td>
<td>220</td>
<td>190</td>
<td>200</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>Tell Shamiram</td>
<td>Marbisho</td>
<td>R</td>
<td>375</td>
<td>811</td>
<td>350</td>
<td>2
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="3">äußere Dialekte
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Halmun
</td>
<td>Tell Jemaah</td>
<td>Halmun</td>
<td>L</td>
<td>3000</td>
<td>1260</td>
<td>3000</td>
<td>50
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="1">Liwan
</td>
<td>Tell Kifji</td>
<td>Liwan</td>
<td>L</td>
<td>450</td>
<td>k.&nbsp;A.</td>
<td>200</td>
<td>15
</td></tr>
<tr>
<th colspan="9">Zum Vergleich: Assyrer in umliegenden Städten<sup id="cite_ref-oehring-82_21-4" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th></tr>
<tr>
<th colspan="6">Stadt</th>
<th>Einwohner laut Volkszählung 2004</th>
<th>Assyrer 2010</th>
<th>Assyrer 2019
</th></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Ath-Thaura_(Syrien)" title="Ath-Thaura (Syrien)">ath-Thaura (at-Tabqa)</a></td>
<td>69.425</td>
<td>600</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Al-Hasaka" title="Al-Hasaka">al-Hasaka</a></td>
<td>188.160</td>
<td>5000</td>
<td>300
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Al-Qamischli" class="mw-redirect" title="Al-Qamischli">al-Qamischli</a></td>
<td>184.231</td>
<td>700</td>
<td>40
</td></tr>
<tr>
<th colspan="9">Zum Vergleich: Muslime in den Assyrer-Dörfern
</th></tr>
<tr>
<th colspan="6">Gruppe, Ortschaft
</th>
<th>Einwohner laut Volkszählung 2004</th>
<th>in Gruppe 2010</th>
<th>in Gruppe 2019
</th></tr>
<tr>
<td colspan="6">Muslime in Tell Tamer<sup id="cite_ref-backhaus_20-2" class="reference"><a href="#cite_note-backhaus-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>7285</td>
<td>Mehrheit</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<th colspan="9">Zum Vergleich: andere Christen in al-Hasaka und al-Qamischli<sup id="cite_ref-oehring-82_21-5" class="reference"><a href="#cite_note-oehring-82-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th></tr>
<tr>
<th colspan="6">Gruppe, Ortschaft
</th>
<th>Einwohner laut Volkszählung 2004</th>
<th>in Gruppe 2010</th>
<th>in Gruppe 2019
</th></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Armenier_in_Syrien" title="Armenier in Syrien">Armenisch</a>-<a href="Armenische_Apostolische_Kirche" title="Armenische Apostolische Kirche">Apostolische</a> in al-Hasaka
</td>
<td>188.160</td>
<td>750</td>
<td>550
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Armenier_in_Syrien" title="Armenier in Syrien">Armenisch</a>-<a href="Armenisch-katholische_Kirche" title="Armenisch-katholische Kirche">Katholische</a> in al-Hasaka
</td>
<td>188.160</td>
<td>1325</td>
<td>1250
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Chald%C3%A4isch-katholische_Kirche" title="Chaldäisch-katholische Kirche">Chaldäisch-Katholische</a> in al-Hasaka
</td>
<td>188.160</td>
<td>1250</td>
<td>450
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Syrisch-katholische_Kirche" title="Syrisch-katholische Kirche">Syrisch-Katholische</a> in al-Hasaka
</td>
<td>188.160</td>
<td>1000</td>
<td>600
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Armenier_in_Syrien" title="Armenier in Syrien">Armenisch</a>-<a href="Armenische_Apostolische_Kirche" title="Armenische Apostolische Kirche">Apostolische</a> in al-Qamischli
</td>
<td>184.231</td>
<td>5000</td>
<td>2000
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Armenier_in_Syrien" title="Armenier in Syrien">Armenisch</a>-<a href="Armenisch-katholische_Kirche" title="Armenisch-katholische Kirche">Katholische</a> in al-Qamischli
</td>
<td>184.231</td>
<td>1250</td>
<td>500
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Chald%C3%A4isch-katholische_Kirche" title="Chaldäisch-katholische Kirche">Chaldäisch-Katholische</a> in al-Qamischli
</td>
<td>184.231</td>
<td>750</td>
<td>1250
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Syrisch-katholische_Kirche" title="Syrisch-katholische Kirche">Syrisch-Katholische</a> in al-Qamischli
</td>
<td>184.231</td>
<td>800</td>
<td>630
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Armenier_in_Syrien" title="Armenier in Syrien">Armenisch</a>-<a href="Armenische_Apostolische_Kirche" title="Armenische Apostolische Kirche">Apostolische</a> in al-Malikiya
</td>
<td>26.311</td>
<td>350</td>
<td>200
</td></tr>
<tr>
<td colspan="6"><a href="Chald%C3%A4isch-katholische_Kirche" title="Chaldäisch-katholische Kirche">Chaldäisch-Katholische</a> in al-Malikiya
</td>
<td>26.311</td>
<td>1500</td>
<td>800
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Shabo_Talay" title="Shabo Talay">Shabo Talay</a>: <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie.</i> Semitica Viva 40, <a href="Harrassowitz_Verlag" title="Harrassowitz Verlag">Harrassowitz Verlag</a>, Wiesbaden 2008.</li>
<li>Shabo Talay: <i>Neuaramäische Texte in den Dialekten der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien.</i> Semitica Viva 41, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2009.</li>
<li>Otmar Oehring: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Christen+in+Syrien+%28pdf%29.pdf/357dc76d-1087-6f6f-6e2b-049c628f12c3?version=1.0&amp;t=1568029006677">Zur Lage und den Perspektiven der Christen in Nord- und Nordostsyrien.</a></i> Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin 2019. S. 32–35, Tabellen im Anhang S. 82–85.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-fernandez-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-fernandez_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-fernandez_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-fernandez_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Alberto M. Fernandez: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aina.org/articles/asotk.pdf">Dawn at Tell Tamir: The Assyrian Christian Survival on the Khabur River.</a> Journal of Assyrian Academic Studies XII, Nr. 1 (April 1998), S. 34–47, hier S. 37–39.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 5–7.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 8f.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 10–17.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Baum_(Historiker)" title="Wilhelm Baum (Historiker)">Wilhelm Baum</a>, Dietmar Winkler: <i>Die apostolische Kirche des Ostens. Geschichte der sogenannten Nestorianer</i>. Verlag Kitab, Klagenfurt 2000, ISBN 3-902005-05-X, S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Sargon George Donabed: <i>Reforging a forgotten history. Iraq and the Assyrians in the Twentieth Century</i>. Edinburgh University Press, Edinburgh 2015, S. 109–122.</span>
</li>
<li id="cite_note-talay-18-21-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-talay-18-21_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 18–21.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 18–21.</span>
</li>
<li id="cite_note-margabriel-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-margabriel_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-margabriel_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.margabrielverein.de/mitteilung99/mitteilung92.htm">Die syrischen Christen in Nordost-Syrien.</a></i> Mar-Gabriel-Verein, 2006, abgerufen am 21. April 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Jordi Tejel: <i>Syria's Kurds: History, Politics and Society.</i> Routledge, London 2009, S. 61.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/politik/ausland/article121122500/Die-Christen-in-Syrien-ziehen-in-die-Schlacht.html">Die Christen in Syrien ziehen in die Schlacht</a></i> In: Die Welt. Abgerufen am 23. Oktober 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-yacoub-et-oberl-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-yacoub-et-oberl_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-yacoub-et-oberl_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Joseph Yacoub, Thierry Oberl: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aina.org/news/20170705125045.htm">Details Emerge Of ISIS' Mass Abduction Of Assyrians In Syria.</a></i> Assyrian International News Agency (AINA), 5. Juli 2017 (nach <a href="Le_Figaro" title="Le Figaro">Le Figaro</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-hubbard-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-hubbard_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-hubbard_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ben Hubbard: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2018/08/15/world/middleeast/syria-isis-assyrian-christians.html">‘There Are No Girls Left’: Syria’s Christian Villages Hollowed Out by ISIS.</a></i> <a href="New_York_Times" class="mw-redirect" title="New York Times">New York Times</a>, 15. August 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fides.org/en/news/37484-ASIA_SYRIA_Assyrian_Bishop_writes_to_the_jihadists_our_Church_does_not_identify_itself_with_any_armed_group">Assyrian Bishop writes to the jihadists: our Church does not identify itself with any armed group.</a></i> Agenzia Fides, 20. März 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-oehring-32-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-oehring-32_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Otmar Oehring (2019): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Christen+in+Syrien+%28pdf%29.pdf/357dc76d-1087-6f6f-6e2b-049c628f12c3?version=1.0&amp;t=1568029006677">Zur Lage und den Perspektiven der Christen in Nord- und Nordostsyrien</a></i>, S. 32–35.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Malte Henk, Henning Sußebach: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2015/52/syrien-is-krieg-tel-goran-christen/komplettansicht">Der Exodus von Tel Goran.</a></i> <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a> 52/2015, 23. Dezember 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-oehring-33-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-oehring-33_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Oehring, S. 33f.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Röther: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/tuerkei-und-nordsyrien-eine-katastrophe-fuer-jesiden-und.886.de.html?dram:article_id=461857">Türkei und Nordsyrien – „Eine Katastrophe für Jesiden und Christen“.</a></i> <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a>, 28. Oktober 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Gutenbrunner: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2019-10-11/wir-werden-die-rechnung-bezahlen-muessen-christen-grosser-sorge-nach-tuerkei-einmarsch-nordost">Christen in großer Sorge nach Türkei-Einmarsch in Nordost-Syrien – „Wir werden die Rechnung bezahlen müssen.“</a></i> <a href="Domradio" title="Domradio">Domradio</a>, 11. Oktober 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-backhaus-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-backhaus_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-backhaus_20-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-backhaus_20-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Andrea Backhaus: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-11/nordsyrien-frauenmiliz-tell-tamer-assyrer-konflikt/komplettansicht">Die christlichen Kämpferinnen von Tell Tamer.</a></i> <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>, 14. November 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-oehring-82-21"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-oehring-82_21-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Otmar Oehring (2019): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Christen+in+Syrien+%28pdf%29.pdf/357dc76d-1087-6f6f-6e2b-049c628f12c3?version=1.0&amp;t=1568029006677">Zur Lage und den Perspektiven der Christen in Nord- und Nordostsyrien</a></i>, S. 82.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071004232103/http://www.orientalistik.uni-erlangen.de/page/talay/talay_habilitationspreis.htm">Habilitationspreis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg an PD Dr. phil. Shabo Talay: am 4. November 2006</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 48.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Shabo Talay (2008): <i>Die neuaramäischen Dialekte der Khabur-Assyrer in Nordostsyrien: Einführung, Phonologie und Morphologie</i>, S. 31.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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